Eisbrecher an vorpommerscher Küste weiterhin im Dauereinsatz
An der vorpommerschen Ostseeküste sind die in Häfen einlaufenden Schiffe weiterhin auf die Unterstützung von Eisbrechern angewiesen. Mit den neuerlichen Nachtfrösten werde sich am Wochenende in den geschützt liegenden Küstengewässern sogar verbreitet wieder Neueis bilden, sagte Natalija Schmelzer vom Eisdienst des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Freitag in Rostock. Zudem könnten kräftige Nordwinde zu Eisaufschiebungen an den Südküsten führen.
Bereits seit Jahresbeginn sind die Eisbrecher «Arkona» und «Görmitz» im Dauereinsatz, um Frachtern die Passage zu den Häfen nach Stralsund, Greifswald, Vierow und Wolgast und wieder hinaus in die eisfreie See zu ermöglichen. Experten gehen davon aus, dass es noch einige Wochen dauern wird, bis die teilweise bis zu 40 Zentimeter dicken Eispanzer verschwunden sind.
Die Ostzufahrt nach Stralsund darf weiterhin nur tagsüber und mit Lotsenhilfe passiert werden.
In der vergangenen Woche hatte erstmals in diesem Winter ein Eisbrecher einen Konvoi von Fischkuttern von Freest zum Dorsch- und Heringsfang in die Ostsee eskortiert. Die meisten Fischer liegen jedoch seit Wochen in ihren vereisten Heimathäfen fest.
Der Fährverkehr zur Insel Hiddensee wird gegenwärtig durch einen Boddenkreuzer in der weitgehend eisfreien Fahrrinne zwischen Schaprode und Vitte aufrechterhalten. Zuvor war die Hiddensee-Fähre «Vitte» erneut wegen eines Maschinendefekts ausgefallen.© ddp, Quelle: www.b2b-deutschland.de
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| Veröffentlicht 10:01:31 06.03.2010 |
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